Unter dem Motto “Aachen handelt” trafen heute in der IHK Aachener Unternehmen auf Aachener gemeinnützige Organisationen. Die Vertreter beider Seiten waren bestrebt, miteinander ins Geschäft zu kommen. Die Besonderheit: Geld durfte keine Rolle spielen. Vielmehr sollten die Unternehmen Kompetenzen, Arbeitszeit oder Sachspenden zum Nutzen der Gemeinnützigen erbringen. Im Gegenzug boten die Gemeinnützigen Gutes aus ihren Kompetenzfeldern. Etwa Workshops, Präventionsberatung oder die Ausrichtung einer Betriebsfeier.

Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen hatte die Veranstaltung, die nach der Marktplatz-Methode der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt wurde, auf die Beine gestellt.

Aachen handeltEs herrschte eine wunderbare Stimmung. Die gemeinnützigen Organisationen – vorbereitet durch zwei Workshops – machten mit allerlei kreativen Ansätzen auf sich und ihr Anliegen aufmerksam.

Die rege, fast aufgeregt fröhliche Stimmung prägte den Geist der Veranstaltung. Für die XIQIT war ich am Start und durfte so mit Vertreterinnen des Frauennotrufs, der Schervierschwestern, des Familien – und Jugendbildungshofs Auenland, dem Schülerförderprojekt Mulaka, des Freiwilligenzentrums, der Suchthilfe, der AIDS-Hilfe und noch vielen anderen sprechen.

Um wirklich verbindliche Abmachungen zu erreichen, wurden Engagementvereinbarungen getroffen, die jeweils von beiden Partnern unterzeichnet und von “Notaren” gegengecheckt wurden. Für die XIQIT hat sich ein Engagement für das Aachener Freiwilligen-Zentrum (FWZ) ergeben. Kathrin Michels, Leiterin des FWZ, möchte wissen, wie viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit in Aachen geleistet werden. Dazu strebt sie eine Befragung der Institutionen an, die wir konzipieren, als Online-Umfrage realisieren und auswerten werden. Ich freue mich schon auf Fragebogenkonstruktion, technische Realisation und endlich nochmal Statistik!

Alles in allem: Ein sehr gelungener Abend mit ausgesprochen netten Kontakten zu sehr engagierten Menschen. Der Beamerprojektion, aber auch den glücklichen Gesichtern war abzulesen, dass es zu vielen guten Geschäften gekommen war – weit über sechzig. Da kann sich Bürgerstiftung durchaus mal auf die eigene Schulter klopfen. Chapeau!

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